Über uns
Aus der Region für die Region
Seit der Gründung vor mehr als 100 Jahren hat sich unser Unternehmen zu einem verlässlichen und kompetenten Agrar – Spezialisten entwickelt.
Ob Landwirt, Genossenschaft oder Verbraucher: unsere Kunden wissen, dass sie sich auf unser Know-how und unsere gute Beratung verlassen können.
Dank eines hochmodernen Fuhrparks sind wir in der Lage, jederzeit flexibel zu reagieren. Das garantieren auch unsere großen Lagerkapazitäten. Qualität steht dabei immer an erster Stelle.
Als mittelständisches Traditionsunternehmen sind wir fest in der Region verwurzelt und kennen unsere Kunden mit ihren spezifischen Anforderungen sehr genau. Rund 120 Mitarbeiter sind aktuell für Sie im Einsatz und stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.
Außerdem bieten wir jedes Jahr jungen Frauen und Männern die Möglichkeit, mit einer kaufmännischen Ausbildung in eine zukunftsträchtige Branche einzusteigen.
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Topnews
Mehrheit gegen Verschärfung der GMO
Einige Bundesländer lehnen eine Reform der Gemeinsamen Marktorganisation ab, da sie verpflichtende schriftliche Verträge als Eingriff in die Vertragsfreiheit sehen. Das geht aus einer Beschlussvorlage für den Bundesrat hervor. Demnach werden außerdem höhere Bürokratiekosten und negative Auswirkungen auf die Erzeugerpreise befürchtet. Die AbL kritisiert diese Haltung und argumentiert, dass verbindliche Lieferverträge zu stabileren und höheren Preisen führen könnten.
Mehrere Bundesländer wollen sich im Bundesrat offenbar gegen eine Verschärfung der Gemeinsamen Marktorganisation(GMO) aussprechen. Laut einer Beschlussvorlage wollen sie die Bundesregierung auffordern, sich bei der Europäischen Kommission mit Nachdruck gegen eine Neuregelung zur Stärkung der Position der Landwirte in der Lebensmittelversorgungskette einzusetzen. Der Brüsseler Verordnungsvorschlag steht auf der Tagesordnung der nächsten Bundesratssitzung am 14. Februar.
Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sehen in der geplanten Verpflichtung zu schriftlichen Verträgen einen Eingriff in die Vertragsfreiheit der genossenschaftlich organisierten Molkereien und der Marktpartner in anderen Sektoren. Sie betonen, dass die Milchverarbeitung überwiegend genossenschaftlich organisiert sei und daher vertragliche Beziehungen bereits nach dem Willen der Beteiligten gestaltet werden könnten. Die Reform der GMO werde die Beteiligten der Produktionskette mit Bürokratie belasten, ohne dass eine Verbesserung der Einkommenssituation der Erzeuger zu erwarten sei. Im Gegenteil seien aufgrund der zusätzlichen Kosten sogar negative Auswirkungen auf die Erzeugerpreise zu befürchten, insbesondere für kleine Betriebe.
Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) kritisiert die Position der unionsgeführten Länderministerien. Gerade das Beispiel aus Süddeutschland zeige, dass eine hohe Anzahl an Erzeugergemeinschaften, die ihre Milchmenge gemeinsam vermarkteten und hierzu im Vorfeld Verträge schlössen, zu stabileren und höheren Preisen beitrage. Aus Sicht der AbL hat auch die Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL) in ihrem Abschlussbericht verbindliche Lieferverträge mit konkreten Angaben über Menge, Qualität, Preis und Laufzeit des Vertrages empfohlen. Mangelnde Marktmacht dagegen sei ein zentraler Grund für den Strukturwandel bei Milchviehbetrieben in den letzten zehn Jahren. AgE
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Mehrheit gegen Verschärfung der GMO
Einige Bundesländer lehnen eine Reform der Gemeinsamen Marktorganisation ab, da sie verpflichtende schriftliche Verträge als Eingriff in die Vertragsfreiheit sehen. Das geht aus einer Beschlussvorlage für den Bundesrat hervor. Demnach werden außerdem höhere Bürokratiekosten und negative Auswirkungen auf die Erzeugerpreise befürchtet. Die AbL kritisiert diese Haltung und argumentiert, dass verbindliche Lieferverträge zu stabileren und höheren Preisen führen könnten.
Mehrere Bundesländer wollen sich im Bundesrat offenbar gegen eine Verschärfung der Gemeinsamen Marktorganisation(GMO) aussprechen. Laut einer Beschlussvorlage wollen sie die Bundesregierung auffordern, sich bei der Europäischen Kommission mit Nachdruck gegen eine Neuregelung zur Stärkung der Position der Landwirte in der Lebensmittelversorgungskette einzusetzen. Der Brüsseler Verordnungsvorschlag steht auf der Tagesordnung der nächsten Bundesratssitzung am 14. Februar.
Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sehen in der geplanten Verpflichtung zu schriftlichen Verträgen einen Eingriff in die Vertragsfreiheit der genossenschaftlich organisierten Molkereien und der Marktpartner in anderen Sektoren. Sie betonen, dass die Milchverarbeitung überwiegend genossenschaftlich organisiert sei und daher vertragliche Beziehungen bereits nach dem Willen der Beteiligten gestaltet werden könnten. Die Reform der GMO werde die Beteiligten der Produktionskette mit Bürokratie belasten, ohne dass eine Verbesserung der Einkommenssituation der Erzeuger zu erwarten sei. Im Gegenteil seien aufgrund der zusätzlichen Kosten sogar negative Auswirkungen auf die Erzeugerpreise zu befürchten, insbesondere für kleine Betriebe.
Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) kritisiert die Position der unionsgeführten Länderministerien. Gerade das Beispiel aus Süddeutschland zeige, dass eine hohe Anzahl an Erzeugergemeinschaften, die ihre Milchmenge gemeinsam vermarkteten und hierzu im Vorfeld Verträge schlössen, zu stabileren und höheren Preisen beitrage. Aus Sicht der AbL hat auch die Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL) in ihrem Abschlussbericht verbindliche Lieferverträge mit konkreten Angaben über Menge, Qualität, Preis und Laufzeit des Vertrages empfohlen. Mangelnde Marktmacht dagegen sei ein zentraler Grund für den Strukturwandel bei Milchviehbetrieben in den letzten zehn Jahren. AgE
Markttipps
Mehrheit gegen Verschärfung der GMO
Einige Bundesländer lehnen eine Reform der Gemeinsamen Marktorganisation ab, da sie verpflichtende schriftliche Verträge als Eingriff in die Vertragsfreiheit sehen. Das geht aus einer Beschlussvorlage für den Bundesrat hervor. Demnach werden außerdem höhere Bürokratiekosten und negative Auswirkungen auf die Erzeugerpreise befürchtet. Die AbL kritisiert diese Haltung und argumentiert, dass verbindliche Lieferverträge zu stabileren und höheren Preisen führen könnten.
Mehrere Bundesländer wollen sich im Bundesrat offenbar gegen eine Verschärfung der Gemeinsamen Marktorganisation(GMO) aussprechen. Laut einer Beschlussvorlage wollen sie die Bundesregierung auffordern, sich bei der Europäischen Kommission mit Nachdruck gegen eine Neuregelung zur Stärkung der Position der Landwirte in der Lebensmittelversorgungskette einzusetzen. Der Brüsseler Verordnungsvorschlag steht auf der Tagesordnung der nächsten Bundesratssitzung am 14. Februar.
Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sehen in der geplanten Verpflichtung zu schriftlichen Verträgen einen Eingriff in die Vertragsfreiheit der genossenschaftlich organisierten Molkereien und der Marktpartner in anderen Sektoren. Sie betonen, dass die Milchverarbeitung überwiegend genossenschaftlich organisiert sei und daher vertragliche Beziehungen bereits nach dem Willen der Beteiligten gestaltet werden könnten. Die Reform der GMO werde die Beteiligten der Produktionskette mit Bürokratie belasten, ohne dass eine Verbesserung der Einkommenssituation der Erzeuger zu erwarten sei. Im Gegenteil seien aufgrund der zusätzlichen Kosten sogar negative Auswirkungen auf die Erzeugerpreise zu befürchten, insbesondere für kleine Betriebe.
Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) kritisiert die Position der unionsgeführten Länderministerien. Gerade das Beispiel aus Süddeutschland zeige, dass eine hohe Anzahl an Erzeugergemeinschaften, die ihre Milchmenge gemeinsam vermarkteten und hierzu im Vorfeld Verträge schlössen, zu stabileren und höheren Preisen beitrage. Aus Sicht der AbL hat auch die Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL) in ihrem Abschlussbericht verbindliche Lieferverträge mit konkreten Angaben über Menge, Qualität, Preis und Laufzeit des Vertrages empfohlen. Mangelnde Marktmacht dagegen sei ein zentraler Grund für den Strukturwandel bei Milchviehbetrieben in den letzten zehn Jahren. AgE


